Tito und das Destiny Spa
Heute kam Tito nach einem Tag Wandern nach Hause. Hinkend auf drei Beinen mit einer Pfote so dick wie ein Hotdog-Brötchen. Das passiert öfter und wir sind mittlerweile daran gewöhnt. Und Antibiotika wirken oft irgendwann nicht mehr, also versuchen wir es jetzt anders. Mit Lösungen aus Großmutters Zeit.
Weiße Kohlblätter gegen die Schwellung. Grüne Tonerde mit Teebaumöl als Paste. Es sieht nicht schön aus, aber Tito findet es in Ordnung. Er liegt da einfach mit seiner eingepackten Pfote, als wäre er im Destiny Spa.
Das Problem ist jetzt nur die Ruhe. Tito muss an die Kette, denn diese Pfote muss heilen. Aber draußen läuft die Herde. Tito hört diese Schafe und der Schäfer pfeift. Aber Tito kann nirgendwo hin.
Also heult er wie ein Wolf. Lange Ausrufe in Richtung Berge — bis zur kleinen Kirche von Shelcan hörbar, denke ich. Die ganze Nachbarschaft weiß jetzt, dass Tito nicht mitkommen darf.
Aber gut, in ein paar Tagen kann die Kette ab. Dann hinkt er wieder hinter den Schafen her. Bis dahin: Kohl, Tonerde und Wolfsgeheul :-)